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Sie finden uns am Steg B3 oder im Büro im Hafenmeistergebäde täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr

 

 

 

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Informationen zur Törnvorbereitung

 

 

Marina Boltenhagen

Der Hafenplan der Marina:  DOWNLOAD PDF Hafenkarte ( BSH )

Position der Marina: 53° 58,3´ N 11° 15,0´ E

Die Ansteuerung erfolgt von See:

von Westen über die Ansteuerungstonne "Offentief", von Norden und Osten kommend über das betonnte Fahrwasser der Wismarbucht. Bitte folgen Sie der Betonnung des Fahrwassers da etliche unbefeuerte Untiefen die Navigation erschweren oder Naturschutzgebiete ausserhalb des Fahrwasser liegen. Bei Tonne 19 verlassen Sie das Fahrwasser mit neuem rechtweisenden Kurs 260°. Da die Ansteuerung des Hafens von Westen erfolgt erscheint die Befeuerung der Molenköpfe zunächst vertauscht. Verlassen Sie das Fahrwasser bereits bei Tonne 17 laufen Sie Gefahr auf Lieps aufzulaufen ( trockenfallend ), verlassen Sie es erst bei Tonne 21 können Sie Bekanntschaft mit dem Flach vor der Wohlenberger Huk machen.

Bei unsichtigem Wetter halten Sie sich bitte penibel an die Kursangaben, auch, wenn die Beleuchtung des Hotels Sie bereits lockt. Aufgrund der Lage der Einfahrt müssen Sie an der gesamten Anlage vorbeifahren und drehen erst danach in die Hafeneinfahrt ein. Halten Sie daher bitte bei Fahrt nach Sicht südlich des gr&uunl;nen Feuers. Da inzwischen direkt vor der Hafenmole das ein oder andere Fischernetz ausgelegt wurde ist ein Abstand von 150 Metern ratsam.

Passieren Sie die grüne Tonne querab wird es südwestlich der Hafeneinfahrt schnell flach mit vereinzelten Steinen und Wassertiefen unter drei, bei südlichen Winden auch unter zwei Metern. Bei östlichen Winden wird eine treibende Yacht schnell Opfer der Flachwasserzone. Der beste Platz, um die Yacht auf das Anlegemanöver im Hafen vorzubereiten ist daher bei gutem Wetter noch östlich der Molenköpfe oder bei Starkwind im Hafenbecken ( natürlich ohne Segel). Der Bereich des Anlegers der Ausflugsboote bietet genügend Platz für das Ausbringen von Fendern und Klarieren von Festmachern.

An den Stegköpfen sind Schilder mit den Stegbezeichnungen angebracht. Unsere Yachten liegen üblicherweise längsseits an der südlichen Seite von Steg B3. Ist Ihre Crew ausgefallen oder gibt es sonstige Probleme an Bord kann der Anleger schnell auch mal daneben gehen. Unsere Stegcrew steht gerne unterstützend zur Verfügung. In Extremsituationen rufen Sie vor dem Manöver an und nehmen am Stegkopf einen unserer Mitarbeiter an Bord.

Literatur

An Bord Ihrer Charteryacht befindet sich stets eine Papierseekarte Lübecker Bucht bis Rügen als Sportbootserie sowie ein Hafenführer für die westliche Ostsee. Die Kartenplotter sind mit elektronischen Seekarten auf neuestem Stand ausgestattet. Die Abdeckung dieser elektronischen Seekarten umfasst die Ostsee incl. Nord-Ostsee-Kanal, dänischer Südsee und Schwedens Südküste. Trotzdem kann es sein, dass Sie sich zur Vorbereitung weitere Literatur wünschen. Wir haben hier ein paar Empfehlungen:

     

oder im gut sortierten Fachhandel, ebenso wie Seekartensätze oder Einzelblätter.
Zur Online Törnplanung empfehlen wir einen Besuch beim Hier ( anklicken, öffnet im neuen Fenster).
In der Rubrik Törnplaner können Sie Online Distanzen und Hafeninfos abfragen. Untiefen oder navigatorische Hinweise sind jedoch nicht enthalten.

Ihre Yacht

Sie erwarten bei Übergabe Ihrer gecharterten Yacht zu Recht ein gepflegtes, sauberes Schiff, das nicht nur technisch in Ordnung ist sondern auch Ihren Anforderungen an eine "Wohlfühlumgebung" genügt, schließlich soll es für die nächste Zeit Ihr Zuhause sein. Niemand jedoch ist vor Schäden und Havarien geschützt und auch der erfahrenste Skipper hat im Umgang mit einer für ihn neuen Yacht ( oder auch Crew ) so manches AHA-Erlebnis. Nehmen Sie sich daher die Zeit für die technische Übergabe Ihrer Charteryacht. Unsere Mitarbeiter kennen die technischen Details Ihrer Yacht und auch Ihre Manövereigenschaften bestens. Bei Yachteinweisung ist der beste Zeitpunkt, von diesem Wissen zu partizipieren.

Wir wünschen es Ihnen nicht - sollte jedoch trotzdem ein Schaden während Ihres Törns auftreten informieren Sie uns bitte umgehend nach Bekanntwerden. Nur so kann das weitere Vorgehen abgestimmt und ggfls. auch der Folgecrew ein einwandfreies Schiff übergeben werden. Bei Reparaturen von Kleinigkeiten oder der Anschaffung von Kleinbedarfsteilen, welche Sie selbst mit Bordmitteln instand setzen können ( wie verloren gegangene Splinte, Schäkel usw ) vertrauen wir auf Ihre Fähigkeiten. Wenn Verschleissteile neu angeschafft werden müssen ersetzen wir die ausgelegten Kosten.

Ein kleiner Appell an Ihre Fairness von Ihrer Folgecrew sei an dieser Stelle angebracht: Bitte teilen Sie uns spätestens beim Auschecken mit ob technische Fehler aufgetreten sind, eine Grundberührung erfolgte oder sich die Segel nicht mehr vernünftig trimmen oder ausrollen lassen.

Wasser- und Dieseltank sind bei Übergabe vollständig befüllt. Es ist nicht notwendig, die Yacht bei Rückgabe vollgetankt zu übergeben, wir rechnen den Treibstoffverbrauch nach Betriebsstunden ab und tanken im Laufe der Reinigung nach. Die Wasserinstallation wird bei Befüllen des Tankes mit einem geeigneten Entkeimungsmittel behandelt.

Eine kleine Anmerkung zum Motor einer Segelyacht:

Motoren an Bord von Segelyachten sind reine Hilfsmotoren, gedacht zum manövrieren im Hafen und als Flautenschieber. Kein Bootsmotor auf einer Segelyacht kann das erzwingen, was unter Segeln nicht mehr möglich ist; schlimmstenfalls versagt der Motor genau dann seinen Dienst, wenn er am nötigsten gebraucht wird. Die an Bord verbauten Motoren sind bis maximal 10° Krängung dauerhaft einsetzbar, grössere Schräglagen lassen die Schmierung abbrechen und verursachen Lagerschäden.

Müssen Sie den Motor doch längere Zeit laufen lassen kontrollieren Sie bitte in regelmässigen Abständen den Kühlwasseraustritt, verschleissende Impeller oder verstopfte Wassereintritte sind schleichende und unbemerkte Fehler mit grossen Auswirkungen. Den optimalen Wirkungsgrad erreicht ein Dieselmotor bei 70% seiner Hüchstdrehzahl, also zwischen 2300 und 2600 Umdrehungen.

....und zu den Segeln:

Sicher, Segel sind Verschleissteile. Sie halten jedoch wesentlich länger, wenn sie nicht schlagen und sauber eingerollt werden. Grade beim Großsegel ist ein niederhalten des Schothorns notwenig, damit sich das Segel nicht überlappend aufrollt und somit jederzeit wieder sauber ausgerollt werden kann. Fängt eine Genua im oberen Bereich an zu flattern kann eine Naht unter ungünstigen Umständen auch nach ein paar Stunden bereits aufgehen. Abhilfe schafft die Kontrolle des Holepunktes oder des Achterliekbändsels.

 

Unterlagen

Wie bereits angegeben finden Sie an Bord Seekarten und Hafenlotsen, Navigationsbesteck und ein Logbuch. Dazu gehören auch Bleistift und Radiergummi damit die Folgecrew eine "saubere" Seekarte vorfindet. Eine Crewliste - auch benötigt bei Einreise in skandinavische Länder - müssen Sie selbst erstellen. Ferner finden Sie an Bord eine Mappe mit den wichtigsten technischen Daten und Kurzanleitungen zu den Einrichtungen Ihrer Charteryacht.

Das Wetter:

Zu einer gelungenen Charter gehört sicher auch die Vorbereitung mit aktuellen Wetterberichten während des Törns. Einen Seewetterbericht erhalten Sie kostenfrei über das eingebaute Radio:

NDR 4 - Frequenz 702 und 972 kHz, Sendezeiten 06:30 Uhr, 20:05 Uhr, 22:05 Uhr

RSH über UKW zwischen Lübeck und Kiel - 06:40 und 12:40 Uhr

Danmark Radio 1062 kHz - 06:45 Uhr, 09:45 Uhr, 12:45 Uhr, 15:45 Uhr, 20:45 Uhr

 

und natürlich durch Aushang beim Hafenmeister

 

Der über Seefunk angebotene Wetterservice von DP07 ist ein Service für Mitglieder. Als Charterkunde können Sie eine Fördermitgliedschaft für 30 EUR jährlich eingehen, eine Investition, die sich durchaus aufgrund der weitergehenden Leistungen lohnen kann.

 

Für die Wetterberichte des DWD, Navtex Empfang und auch barografische Auswertungen bietet der Fachhandel inzwischen verschiedene Geräte für den mobilen Einsatz mit PC oder auch autark an. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie hierzu gerne.

 

 

AKTUELLES

 

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